Neue Gebührenregelung für die Abfallentsorgungsanlagen Geismar, Flechtdorf und Bad Wildungen ab dem 01. Januar

Der Kreistag hat am  2. November eine geänderte Abfallgebührensatzung beschlossen.

Aufgrund der unterschiedlichen gesetzlichen Aufgaben im Bereich der Entsorgung waren einige Veränderungen vorzunehmen.

So sind die Gemeinden zuständig für das Einsammeln aller Abfälle im Hol- und Bringsystemen. Der Landkreis ist zuständig für die Verwertung und Entsorgung dieser Abfälle.  

Die bisher subventionierte Pauschalgebühr (Mindestgebühr) für Restabfallkleinmengen bis 100 kg  erhöht sich auf 15 € je Anlieferung.

Mit dieser Regelung sollen die vielen Kleinst- und Mehrfachanlieferungen  reduziert werden. Darüber hinaus wird jede Anlieferung mit 16,- € je 100 kg berechnet.

Alle Sperrmüllanlieferungen müssen jetzt direkt an den Entsorgungsanlagen bezahlt werden.

Die von einigen Gemeinden bisher eingeräumte Möglichkeit, bestimmte Mengen kostenfrei anzuliefern entfällt  mit Jahresbeginn.

Die Gebühr für Bauschutt an den Anlagen Flechtdorf und Geismar wurde auf 30 € Je Tonne erhöht.

Diese  Maßnahmen sollen auch zu einer Entlastung der Anlagen, zur schnelleren Abfertigung und zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens und damit mehr Sicherheit beitragen.

Abfallbesitzer*innen sollten zunächst das Entsorgungsangebot an der Wohnortgemeinde wie Sperrmüll und E- Geräte Abholung, Papier- und  Bioabfallcontainer und gemeindliche Restmüllsäcke nutzen und damit zu reduziertem Verkehrsaufkommen beitragen.

Weitere Informationen gibt es über das zentrale Servicetelefon 06451 743746.